Mitmachkonzerte für Familien

Bewegte Mit- und Mutmachlieder (c)

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Mit dem Lied „Sterne, Blumen und Kinder" fing alles. Als der mittlerweile dreifache Familienvater und Liedermacher aus Wendelstein vor 7 Jahren diese Familienballade zur Taufe der beiden Kinder Oliver und Christianna komponierte, war pure Dankbarkeit der Impuls zu komponieren, zu
texten. Mit den eigenen Kindern das Leben gestalten und entdecken dürfen, das war Antrieb genug derartige Erfahrungen in Worte und Melodien zu packen und singenderweise weiterzugeben. Seitdem sind über zoo Lieder und Balladen zu religiösen wie auch säkularen Themen entstanden. Ob zu Familien - oder Themengottesdiensten, ob zu Kirchentags - oder Jahreslosungen, ob in Anlehnung an biblische Zitate oder zu irischen Segensworten: Roth schreibt eingängige und leicht erlernbare Mut - und Mitsinglieder, die vielerorts schon als „geistliche Ohrwürmer" bezeichnet werden. So ist es nicht verwunderlich, dass seine Lieder bereits in etlichen Gesangbüchern Einlass gefunden haben. Denn nicht nur in Kindergärten, Religionsstunden, sondern auch bei Zeltlagern und in Gottesdiensten werden seine Songs gesungen. Schon als Kind und als Jugendlicher erlebte Johannes M. Roth die Musik als „gnadenlos eng" mit Glaubensthemen und kirchlichen Veranstaltungen verbunden: Flöte, Klavier, Trompete und Gitarre erlernte er und setzte die Musik fast ausschließlich im Rahmen der Verkündigung ein: Im Jugend - und Posaunenchor, bei Musical- oder BigBand-Projekten, Osternächten und Jugendkreuzwegen. „Vorbilder in Familie, in Schule und Gemeinde, in der Jungschar und Jugendkreis gab es genug: Menschen, die überzeugten, die begeistert Musik machten - Ihnen hab ich das alles zu verdanken!" sagt Roth rückblickend.

Mit einem Mottolied zum Ökumenischen Kirchentag in Berlin „Ihr sollt ein Segen sein" gewann der „Singende Pfarrer oder predigende Musiker" den i. Preis bei einem Liederwettbewerb und sein Lied „Leben aus Gottes Kraft" wurde im Rahmen des Katholischen Weltfriedenstages an erster Stelle gesungen. Eines seiner säkularen Klamauklieder wurde sogar „Hit des Monats" im Bayerischen Rundfunk. Und dass in einem gymnasialen „Leistungskurs Musik" und jetzt auch im Rahmen einerwissenschaftlichen Zulassungsarbeit an der Uni Nürnberg über sein Liederschrei­ben umfangreich recherchiert wurde, freut ihn sehr und bestätigt die hohe Akzeptanz seiner musikalischen Beiträge. Dass ihn manche als Wolfgang Petri der christlichen Musikszene in Sachen „Ohrwurmsongs" bezeichnen, nimmt er lachend zur Kenntnis. "Das liegt vielleicht auch an meinen Lieblingsarmbändern!" fügt er hinzu. Ob solo oder mit seiner ökumenischen Band (Dieter und Simon Weber, Uwe Veit) jettet er quer durchs Land: Von Luxemburg bis Dresden und von Oldenburg bis ins Allgäu wird er zu Konzerten, Liedergottes­diensten und Liederworkshops eingela­den oder leitet Musikfreizeiten. Ebenso ar­beitet er mit Verbänden und Landes - und Freikirchen zusammen und spielt beim Evangelischen Kirchentag wie auf dem Deutschen Katholikentag mit seiner Band. Als „Roth-Grünes Duo" wird er gemeinsam mit Pater Anselm Grün von Gemeinden zu geistlichen Abenden engagiert, spielt mit den Truckern in Geiselwind einen „Country-Pfingstgottesdienst" oder tourt mit dem Missionswerk aus Neuendettelsau nach Singapur, Papua Neuguinea oder zu mennonitischen Gemeinden nach Paraguay.

Derzeit ist Johannes Matthias Roth von der Evangelischen Kirche für die Musikarbeit freigestellt. Auf Einladung gestaltet er vor Ort musikalische Projekte.